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Beispiele für Diavorträge

            

Rom, Petersdom

 

Rom   

 

Rom steht aus guten Gründen am Beginn meiner Vorträge in Frankfurt:

Die Stadt Rom hat mit ihrer Kultur die Menschheit mehr beeinflusst als jede andere Stadt.

Das allein ist Grund genug, sie näher anzusehen ! 

 

Gezeigt werden in diesem Vortrag  anhand vieler Bau- und Kunstwerke die grossen Stationen der Geschichte dieser einzigartigen

Metropole: Rom als Mittelpunkt des Römischen Reiches in der Antike, das  Rom der Päpste im Mittelalter,

die Neugestaltung in der Renaissance und im Barock: Alles dies hatte grosse Wirkung zunächst vor allem auf Europa.

Alle Wege führen nach Rom - das ist in vielen Bereichen nachvollziehbar und überzeugend geblieben.


Prag, Blick über die Moldau zum Hradschin

 

Prag   

 

Prag ist in Mitteleuropa die einzige Großstadt, die vom Krieg verschont geblieben ist - und sie war in diesem geographischen

Raum öfter als jede andere Stadt der bedeutenste städtische  kulturelle Mittelpunkt !

 

Das gilt für die Zeit der Spätgotik, die Renaissance und den Barock - alle diese Epochen haben hier künstlerische   Werke goßer

 Qualität hervorgebracht, die sich heute noch - und das gehört zum besonderen Reiz Prags - in alter historischer Umgebung,

 oft auch der ursprünglichen, erleben lassen. In einer faszinierenden, über lange Zeit gewachsenen Stadtlandschaft zu beiden

 Seiten der Moldau ist der eigentliche, ungemein lebendige Mittelpunkt eine Brücke - die Karlsbrücke.


Paris, Blick entlang der Achse Louvre - Arc de Triomphe - Grande Arche

 

Paris 

 

Der Vortrag bietet einen Gang durch die spannende Geschichte der französischen Hauptstadt anhand ihrer bedeutendsten Bauwerke.

Seit der Renaissance, genauer seit dem 16.Jahrhundert, spiegelt sich in dieser Stadt auch die Geschichte ganz Frankreichs,

die sich besonders eindrucksvoll in der langen Achse vom Louvre  über den Arc de Triomphe bis zum modernen

Grande Arche im Hochhausviertel La Défense zeigt.

 

Die Gestalt der Stadt erfuhr in der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts einen radikalen Einschnitt, der das Bild bis heute bestimmt:

 lange Avenuen und große Plätze in Verbindung mit einer großen Zahl von Monumentalbauten entstanden –

das Paris der "Belle Epoque", die in der Kunst des Jugendstils ihren Abschluß fand.


Pisa, Dom und Campanile

 

Toskana 

 

Gezeigt werden bedeutende städtische Zentren der Toskana und ihre wichtigsten Bauwerke: Florenz, Siena, Pisa, Lucca,

Pistoia und Prato. Deutlich werden dabei die besonderen Qualitäten dieser Stadtkulturen, die - voran Florenz - mit ihrer Kunst

 eine so überaus große Wirkung auf Italien und auf große Teile Europas gehabt haben.

 

Höhepunkt war das 15.Jahrhundert, die Zeit der Frührenaissance, in der vieles von der Kultur der Antike neu entdeckt

 und zum Ausdruck des neuen selbstbewussten Lebensgefühls wurde. Auffälligste Zeichen dafür in Florenz sind die Kuppel des Domes,

 die erste seit der Antike, und die überlebensgroße Figur des David des Michelangelo vor dem Palazzo Vecchio, dem Rathaus der Stadt.


Venedig, San Marco

 

Venedig  

 

Kein Staat Europas hat so lange überlebt - und keiner war dem äußeren Anschein nach so gefährdet und so zerbrechlich !  

Dieses scheinbare Paradoxon gehört zu den Besonderheiten dieser einzigartigen Stadt.

 

Wieder erfolgt ein Gang durch die Geschichte anhand vieler Bau- und Kunstwerke, deren einzigartiger venezianischer

 Charakter durch alle großen Kunstepochen hindurch - von der Romanik bis zum Barock - deutlich wird. Das fast überall

 gegenwärtige Wasser trug entscheidend zum Charakter der Baukunst und der Malerei bei.

 

Noch zur Zeit seiner politischen Selbständigkeit wurde Venedig gleichsam zum Museum seiner selbst,

und gleichzeitig erstes Ziel des beginnenden Tourismus nach Italien.


Avignon, Papstpalast

 

Provence 

 

Zur Zeit der Römer war diese an Kunstwerken so eigenständige und reiche Landschaft die erste Provinz des Reichs (daher der Name).

 Vor allem in Nimes, Arles und Orange hinterließen sie zahlreiche große Bauwerke; überragend dabei das ausgezeichnet erhaltene

Theater von Orange und das große Aquädukt der Wasserleitung nach Nimes, der Pont-du-Gard.

 

Im 12.Jahrhundert entstanden großartige Kreuzgänge und besonders Kirchenportalanlagen unter dem Einfluß  antiker Vorbilder –

 nirgends ist die künstlerische Wirkung der Römer noch in dieser Zeit so stark wie hier. Als die Macht des französischen Königs 

 im Mittelalter ihren Höhepunkt erreichte, verlegte der Papst seine Residenz von Rom in die Provence –

es entstand der Papstpalast von Avignon.

 

Berühmt wude die Provence schließlich auch durch Cézanne und van Gogh, die hier in der Malerei  revolutionäre neue

 Qualitäten geschaffen haben.


Berlin, Kuppel des Reichstags

 

Berlin  

 

Die Entstehung der Stadtgestalt der deutschen Hauptstadt wird deutlich durch die Betrachtung der grossen Kapitel ihrer Geschichte:

Die brandenburgische Handels- und spätere Residenzstadt, die preussische Königsstadt, die Hauptstadt des Kaiserreiches,

der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR und schließlich des wiedervereinigten Deutschland.

 

Alle diese Epochen haben z.T. einschneidende Spuren hinterlassen, von denen trotz der Kriegzerstörungen noch vieles zu sehen ist.

Trotz aller Beschränkungen, die es zu jeder Zeit gegeben hat, ist in Berlin vieles, auch baukünstlerisch  sehr Bedeutendes  entstanden,

das Bewunderung verdient - bis hin zum neuesten Wahrzeichen der Stadt: der gläsernen Kuppel über dem Reichstag.


                      

Pompeji, Forum                                                                    Pompeji,  Apollotempel

 

Pompeji  

 

Die größte genau bekannte Naturkatastrophe der Antike - der Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n.Chr. - bedeutete für die meisten

 der 20.000 Bewohner von Pompeji innerhalb weniger Stunden den Tod. Für unser Wissen über die Römer, vor allem ihr Alltagsleben,

 ist es gleichzeitig ein großer Glücksfall, daß hier eine faszinierende umfassende Momentaufnahme konserviert wurde.

Mit einzigartiger Anschaulichkeit werden hier viele Lebensbereiche in einer antiken Stadt sichtbar: Das Forum, das poltische

und wirtschaftliche Zentrum der Stadt; üeraus reich ausgestattete Wohnhäuser,  öffentliche Bade-, Sport- und Theateranlagen sowie

 eine große Zahl von Tavernen und vieles andere.

 

Die überaus große Anziehungskraft Pompejis zeigt sich darin, daß sie - nicht Rom - die von Touristen meistbesuchte Stadt Italiens ist.


Athen, Akropolis, Parthenon

Epidauros, Theater

 

Die griechische Architektur 

 

Die Griechen der Antike haben innerhalb relativ kurzer Zeit ab dem 7.Jahrhundert v.Chr. eine Architektur entwickelt,

 die Europa mehr als jede andere in den nächsten 2500 Jahren geprägt hat. Das Denken der Griechen und die Art,

wie sie die Welt sahen und erlebten, kam mit ihrer Baukunst intensiv und unmittelbar zum Ausdruck.

 

Die Stationen dieses Vortrags sind in Griechenland Athen, Korinth, Epidauros, Olympia und Delphi, in Italien Paestum, Agrigent,

Syrakus und Taormina, in der Türkei Pergamon. Am Abschluss steht ein kurzer Ausblick auf die Folgen, die die Baukunst der

Griechen bis heute gehabt hat.


Rom, Forum Romanum

Rom, Pantheon, Kuppel

 

Die römische Architektur 

 

Die künstlerische Grundlage für die Architektur der Römer war die Baukunst der Griechen. Die größte eigenständige Leistung der

Römer war - mit Wirkung bis heute - eine neue Bautechnik mit großen ästhetischen Folgen: Bogen und Gewölbe –

 letzteres am Eindrucksvollsten im Pantheon in Rom, dessen Durchmesser der Breite des Kölner Doms entspricht.

Dazu kommt eine bis aufs äußerste gesteigerte repräsentative Wirkung der Bauten: So hat etwa ein Tempel eine einzige Schaufassade,

 was die Griechen erst in der Spätzeit kannten.

 

Die Standorte der im Vortrag gezeigten Bauwerke liegen vor allem in der Stadt Rom und in der Provence.


Rom, S.M.Maggiore, Apsis, Christus und Maria

 

Mosaiken in Italien 

 

In der Antike wie im Mittelalter war Italien das Land mit den meisten Mosaiken; aus dem Mittelalter hat sich der größte Teil in

 kirchlichen Bauwerken erhalten, die sämtlich in diesem Vortrag gezeigt werden: Im Markusdom in Venedig,

Kirchen und Baptisterien in Ravenna, in Rom und auf Sizilien (Kathedralen von Palermo, Monreale und Cefalù).

 

Erst  wenn sich der Betrachter bewegt, enttfalten sie ihre ganze funkelnde Pracht - nur mit den großen Farbglasfenstern der

 Gotik vergleichbar -, was mit statischen Abbildungen natürlich nicht möglich ist. Dennoch bleibt mit den selbst stark leuchtenden

Diapositiven viel von der Faszination erhalten.


Blois, Schloss, Treppenturm

Chambord, Schloß

 

Schlösser an der Loire 

 

Eine einzigartige Dichte von Adelssitzen befindet sich zwischen Tours und Angers: Auf der Strecke von 300 km befinden sich etwa

300 Burgen und Schlösser, von denen einige zu den Haupwerken der Renaissance in Frankreich zählen: Bois, Chambord,

Cheverny und andere.

 

Der französische König besaß zu dieser Zeit keine feste Hauptstadt. Er zog mit seinem überaus großen Gefolge von Schloss zu

Schloss und blieb so lange, bis es unbewohnbar wurde  …

 

Faszinierend ist bei dieser Kunstreise das Zusammenwirken von Baukunst und Landschaft, und hier liegt auch - beim Schloss von

Villandry - der einzige grosse rekonstruierte Renaissancegarten  Frankreichs. Berühmt ist ferner die große Galerie des

 Schlosses von Fontainebleau, in der auch prominente Künstler aus Italien gearbeitet haben.

 

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